, Tobi

13.Platz an der U19 SM

Mit einem motivierten und gut vorbereiteten Team sind wir nach Lugano gereist.

Die Gruppeneinteilung hat uns eine starke Gruppe mit drei NLA-Teams beschert. Unsre Gegner hiessen Sm'Aesch Pfeffingen, NUC Volleyball und VBC Cheseaux. In der Rolle der Aussenseiter sind wir mit dem Ziel, unser bestes Volleyball zu zeigen und mit mindestens 13 Punkten aus jedem Satz zu gehen in diesen ersten Tag gestartet. Vor unsrem ersten Spiel kam schon die erste Ernüchterung indem der Schiedsrichterchef durch eine falsche Auslegung des Reglements Mandana aus dem Turnier ausgeschlossen hat. Wir sind jedoch trotzdem mit viel Elan das Spiel gegen das Stärkste der 3 andern Teams, NUC, gestartet.  Im ersten Satz haben gezeigt, dass wir auf diesem Niveau mitspielen können und sind zu 14 Punkten gekommen. Im zweiten Satz fand Neuchâtel besser ins Spiel und dominierte uns zu einem 25-9. [14-25, 9-25] Das zweite Spiel gegen Pfeffingen erwies sich als ein hartes, da ihre starke Verteidigungsleistung unseren Angreiferinnen viel Nerven gekostet hat. Wir haben uns jedoch mit einer guten Servicestrategie und harter Arbeit in der Verteidigung lange wehren können, verlieren jedoch dann trotzdem zu 13 und zu 11. [13-25, 11-25] Mit dem Verlauf des Turnieres bis zu diesem Zeitpunkt war klar, dass der Gewinner aus dem letzten Spiel gegen Cheseaux in dem Kreuzvergleich gegen das Heimteam aus Lugano um die Qualifikation für den zweiten Tag spielt und der Verlierer sich mit dem 13. Schlussrang zufrieden geben muss. Wir sind taktisch gut vorbereitet mit einem klaren Plan und einem klaren Ziel in dieses Spiel gestartet. Mit einem starken Start und viel Konsequenz konnten wir den Druck hoch behalten und sie zu vielen Fehlern zwingen. Es reichte nicht ganz für den Satzgewinn, aber mit 21 Punkten konnten wir den besten Satz bis zu dem Zeitpunkt schreiben. Im zweiten Satz konnten wir, trotz des hohen Drucks auf gleichem Niveau weiterspielen, aber verlieren auch zu 21. [21-25, 21-25]. Über das Turnier gesehen, sind wir mit realistischen Erwartungen und Zielen gestartet, haben das resultatmässige Ziel, unsre 13 Punkte in zwei Dritteln aller Sätze erreicht und sind einem Exploit in einer sehr starken Gruppe die Volleyball auf hohem Niveau gezeigt hat, sehr nahe gekommen. Auch dieses Jahr haben uns die Schweizermeisterschaften wieder viel gelernt und wir können auf ein gutes Erlebnis mit viel Emotionen, einem guten Team und einer Perspektive in welche Richtung wir uns weiterentwickeln können zurückschauen.